Rawganic Revolution – Die Detox – Saftkur für Pfennigfuchser

Ja, auch wir sind neulich dem Detox-Wahn verfallen. Allerdings wollten wir keine hunderte Euros für Säfte, wie z.B. von Kale&Me oder Frank Juice, ausgeben und haben uns so für die deutlich günstigere Variante von Rawganic Revolution entschieden.
Rawganic Revolution bietet verschiedene Säfte für verschiedene Formen von Detox an. Wir haben uns für das Einsteiger-Model „SUPERCLEANSE REFRESH“ für drei Tage entschieden. Es kostet 49,99 €.

Mittwochs bestellt, Freitags morgens gekühlt geliefert bekommen. Danach kamen die Säfte erst einmal in den Kühlschrank, denn es standen noch Geburtstage und andere wichtige Eventualitäten auf dem Plan.
Hier kommt aber schon ein erster wichtiger Punkt: Einige Säfte waren nur bis zum nächsten Freitag gültig und somit solltet ihr die Detox-Saftkur am besten zu dem Zeitpunkt bestellen, an dem ihr auch beginnen möchtet.

„Supercleanse Refresh Kur“ – Auf diesen Geschmack könnt ihr euch vorbereiten

Die Säfte von Rawganic Revolution sind alle zu 100% kaltgepresst und jeder enthält ein sogenanntes Superfood. Der enthaltene Zucker ist aus dem natürlichen Zuckergehalt des enthaltenen Obst und Gemüse, es wird kein Industriezucker verwendet. In der Detox Kur sind sechs verschiedene Säfte enthalten, die wir euch geschmacklich gerne genauer beschreiben möchten:

  1. Master Cleanse
    Der Master Cleanse ist mit Zitrone und dem Superfood Cayennepfeffer. Vorrangig schmeckt man hier die Zitrone heraus, was auch bedeutet, dass der Saft sehr sauer ist. Den Cayennepfeffer schmeckt man durch eine leichte Schärfe aber eher wenig heraus. „Lecker, fast wie Limo“ war unser Fazit.
  2. Pure Shine
    Der Pure Shine ist vorrangig mit Karotte, Apfel und Orangensaft angereichert. Die Karotte ist hier optisch und auch geschmacklich im Vordergrund. Uns hat er gut geschmeckt. Wer Möhren allerdings nicht mag, könnte hier Probleme bekommen.
  3. Beet Royal
    Hier kommen wir wohl zum umstrittensten Saft der Detoxkur: der Beet Royal. Wie sein Name schon andeutet ist ihn ihm nämlich Rote Beete enthalten. Und das nicht zu knapp. Wer also mit Rote Beete von kleinauf auf Kriegsfuß ist, wird diesen Saft hassen. Wir mögen aber rote Beete und fanden den Saft sogar richtig lecker.
  4. Green Love
    Der erste grüne Saft am Tag. Hier ist einiges an „Grünzeug“ enthalten, so z.B. Gurke, Grünkohl, Spinat und Sellerie. Trotzdem schmeckt er richtig frisch und lecker. Herausgeschmeckt haben wir hier vor allem die Gurke und den Sellerie.
  5. Berry Babe
    Der Berry Babe war unser Favorit. Mit Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen eine beerige Mischung aus Süß und Sauer. Beim ersten Probeschluck kam schon die WhatsApp – Nachricht: der schmeckt wie Erdbeer Limes.
  6. Good Vibes 
    Der zweite grüne Smoothie in der Reihe. Mit Apfel und Grünkohl stellte sich dieser als abendlicher Endgegner heraus. Der Geschmack war ok, aber definitiv nicht preisverdächtig. Den starken Anteil Grünkohl kann man sich halt einfach nicht schön reden.

Anfänglich hatten wir befürchtet, dass der niedrige Preis sich vielleicht auf den Geschmack wieder spiegeln könnte. Dies hat sich gottseidank nicht bestätigt und wir haben die Säfte wirklich gerne getrunken. Natürlich hatte jeder (wir haben die Kur zu dritt gemacht und uns so gegenseitig immer aufs Neue motiviert!) andere Vorlieben und auch Abneigungen, aber die konnten alle überwunden werden.

Was wir bei den Rawganic Revolution Säften schade finden: Es gibt keine genaue Anleitung. Auf deren Website steht zwar, in welcher Reihenfolge die Säfte getrunken werden müssen, mehr aber auch nicht. So haben wir uns im Internet möglichst viele Infos zu Detoxsaftkuren herausgesucht. Dies war garnicht so einfach, denn schließlich gibt es hier viele verschiedene Arten und Formen der Saftkur.

Wir haben uns dann dazu entschlossen:

  • alle zwei Stunden einen Saft zu trinken
  • auf weitere Lebensmittel, Koffein und Genußmitttel zu verzichten
  • dass Tee und viel Wasser trinken erlaubt bzw. sogar gern gesehen ist

Drei Tage Detox – zwischen Selbstbeherrschung und Gelüsten

Der erste Tag war für uns alle kein Problem. Die Säfte waren alle neu und man war sogar gespannt darauf, was einen als nächstes erwartet. Der Appetit war zwar da, konnte aber mit Säften gestillt werden. Hunger gab es nicht, dafür aber einen leichten Kopfschmerz am Abend. Laut Dr. Google schien das aber üblich. Wir waren alle sehr erleichtert, dass keiner der Säfte ungenießbar war.

Der zweite Tag war schon um einiges härter. Das Ende war noch lange nicht in Sicht. Das größte Problem: Es fehlte etwas zum Kauen. Hier halfen dann Ablenkungen für den Gaumen wie z.B. Kaugummi. Hunger hatten wir aber immer noch nicht, aber tierische Gelüste. Die Foodora Seite aufzuschlagen, ist hierbei leider kaum förderlich. Teilweise wieder Kopfschmerzen und superträge, teilweise keine der oben genannten Probleme. Jeder verkraftet es anders.

Der dritte und letzte Tag. Wir kämpfen uns durch den letzten Tag und es fällt uns wieder leichter. Vielleicht weil wir wissen, dass es der letzte Tag ist oder unser Körper sich nun drauf eingestellt hat. Die Säfte schmecken zwar, wir können sie aber bald nicht mehr sehen. Der Körper füllt sich zwar gut und irgendwie leicht an, man sehnt sich aber trotzdem nach dem nächsten Schmaus. Die Verabredung für das gemeinsame Kochen am nächsten Tag wird gemacht. Nach dem Detox soll man es eigentlich langsam angehen lassen. Unser „Langsam angehen“ heißt: Tortellinis in Sahnesoße. Aber vorher wird sich noch auf die Waage gestellt: Es sind ordentlich Pfunde gepurzelt. Auch wenn das nicht das Ziel vom Detoxing war, ein netter Nebeneffekt.

Drei Tage Rawganic Revolution Saftkur – Unser Fazit

Wir wissen es nicht. Während der Zeit haben sich zwei von uns super träge und schlapp gefühlt, während der andere durch die Weltgeschichte spaziert ist und Bäume hätte ausreißen können. „Saftkur? Ich mach noch ne Woche länger“ hieß es dann, was bei den anderen erst einmal auf Unverständnis gestoßen ist.

Man hat schon gemerkt, dass der Körper irgendwie leichter war und das Völlegefühl komplett weg war. Auch der Blähbauch war während der drei Tage ein Fremder. Worin wir uns alle drei einig sind: Man schläft besser und kommt morgens besser aus den Puschen.
Für einen Neustart Richtung Ernährungsumstellung ist Detox sicher das richtige Mittel. Auch um Selbstbeherrschung zu lernen und seinen Körper bewusster wahrzunehmen ist Detox hilfreich. Während der Zeit hatten wir viele Gelüste, aber niemals nie hatten wir Lust auf Süßes. Eher hätte uns ein großer Salat zufriedengestellt.

Und unsere anfängliche Befürchtung ausgelacht zu werden? Von wegen! Alle finden es super spannend und sind teilweise sogar von uns „angefixt“ worden.

Habt ihr schon einmal eine Detox-Saftkur oder Ähnliches gemacht? Was habt ihr erlebt, wie ist es euch ergangen? Teilt eure Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren.


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