Jan von Werth – ein Stück Kölner Stadtgeschichte

Wir lieben Brauhäuser. Wir lieben ihren Charme, ihr Bier und ihre Speisen. Und wir lieben die Tatsache, dass es in Köln fast an jeder Ecke eins gibt. Und jedes Brauhaus hat etwas anderes, was es ausmacht. So auch das Brauhaus „Jan von Werth“ im Friesenviertel.

Nicht überlaufen von Touristen findet man hier immer ein Plätzchen an den rustikalen Holztischen – und stühlen oder an einer der längsten Theken Kölns. Das Ambiente ist in verschiedene „offene Räume“eingeteilt und hat auch einen größeren Raum, die Griet-Stube, für Feierlichkeiten. Zudem besitzt das Brauhaus auch eine Kegelbahn, die wohl für alteingesessene Kegelclubs, als auch für Jan von Werth Brauhaus mittem im Friesenviertel in KölnSpontankegler, offen steht.

Uns begeistert aber an diesem Abend, neben dem Essen, auch etwas Anderes: Das große
Wandbild, dass die Geschichte Jan von Werths´auf künstlerische Art und Weise darstellt. Mittlerweile ist es schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber die Legende ist ja schließlich auch schon ein wenig älter.
Und auch die „Nischen“ im Brauhaus und die bunt gefärbten Fenster, machen den Raum zu etwas Besonderem.

Die Bedienung im Jan von Werth ist sehr freundlich und aufmerksam. Zur Begrüßung bekommen wir eine kleine Aufmerksamkeit des Hauses, Schmalzbrote.
Die Karte vom Jan von Werth ist etwas größer, als wir von Brauhäusern gewohnt sind. Sie behält neben typisch kölschen Gerichten auch viele Fleischgerichte, u.a. verschiedene Schnitzel – und Steakvarianten.

Jan von Werth Brauhaus mittem im Friesenviertel in Köln

Wir entscheiden uns für Roastbeef mit Bratkartoffeln und Remoulade und „Himmel und Ääd“, zwei ganz typische Brauhausgerichte also. Jan von Werth Brauhaus: Roastbeef an Bratkartoffeln

Auch wenn es anfänglich auf beiden Tellern nach einer eher kleinen Portion ausschaut (da ist man einiges gewöhnt von anderen Brauhäusern), reichen die Portionen aber locker aus und machen satt.

Und das Wichtigste: Es schmeckt. Alle Zutaten und Beilagen sind frisch und hausgemacht.

Zur Mittagszeit bietet das Jan von Werth außerdem auch verschiedene Mittagsmenüs an, die mit Suppe und einem Dessert gereicht werden.

Das Jan von Werth Brauhaus serviert Gaffel Kölsch Brauhäuser machen es für uns irgendwie aus, vom Köbes bedient zu werden. Und das heißt, er kommt mit dem Bier einfach ungefragt an den Tisch und platziert es dort, es sei denn du machst ihm deutlich, dass du kein Kölsch möchtest. Solltest du aber Kölsch trinken, ist es üblich, dass der Köbes im Brauhaus jedes Mal ein leeres Bier gegen ein Frisches austauscht. Und erst wenn der Bierdeckel auf dem Glas liegt, weiß der Köbes, dass du nichts mehr trinken möchtest. Das war im Jan von Werth leider nicht der Fall und so wurde jedes Mal aufs Neue gefragt, was wir trinken möchten. Kleiner Kritikpunkt, der aber der Atmosphäre im Endeffekt keinen Abbruch tut.

Wer Brauhäuser und deftige Küche genauso liebt wie wir, kann gerne mal unter der Kategorie „Brauhausliebe“ vorbei schauen. Hier wollen wir in Zukunft viele verschiedene Brauhäuser in Köln für euch ausprobieren und euch mit in die einzigartige und urige Welt der Kölner Stadtgeschichte nehmen. Und jetzt: Prost! 

Wer die Geschichte Jan von Werths nicht kennt und sich dafür interessiert und/oder es seinen Kindern vermitteln möchte, würden wir gerne dieses (eigentliche) Kinderbuch „Das Kölner Märchenbuch“ ans Herz legen. Auch wir haben viele kölsche Geschichten und Sagen erst über dieses Buch kennen und lieben gelernt. So auch die Geschichte vom fleißigen Jan und seiner Griet, von der wir dann auch den Impuls erhielten, im Jan von Werth Gasthaus einzukehren.


Jan von Werth


In welche Brauhäuser kehrt ihr gerne ein? Was sind eure liebsten kölschen Speisen?
Wir freuen uns über eure Erfahrungsberichte.

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