Bestes Kotelett von Köln – Kultgaststätte Lommerzheim in Deutz

Das Lommerzheim in Köln - Kultgaststätte mit dem besten Kotelett
„Sulang beim Lommi die Leechter noch brenne, sulang´ ne Funk weiß, wie Stippefoot jeiht, suläng der Pitter noch schleiht, der Speimanes noch speiht, jo, sulang stirv dä Kölsche nit us.“ – Miljö

Lommerzheim. Schon seit langem kein Geheimtipp mehr und weit über die kölsche Grenze bekannt. Von außen sehr unscheinbar und wohl auch kein Ort an den man einkehren würde, wüsste man nicht, was dahinter steckt.Wir waren zum ersten Mal dort und haben euch unsere Eindrücke mal niedergeschrieben:

Ein Besuch im Lommi

Sonntag, 16 Uhr. Um 16.30 Uhr öffnet das Lommi und davor steht schon eine meterlange Schlange. Zeit genug also, sich mal über die Geschichte der urigen Kultkneipe von 1959 zu informieren.
So besagt eine Geschichte, die mittlerweile den Mythos „Lommi“ prägt: Der ehemalige US – Präsident Bill Clinton wollte während eines Besuches in Köln dort einkehren. Die Sicherheitsbeauftragten fragten beim ehemaligem Wirt Hans Lommerzheim an und setzten voraus, die Gaststätte ausschließlich für den US Präsidenten zu öffnen. Hans Lommerzheim entgegnete diesen Anforderungen mit der Aussage, das es nicht in Frage käme die Kneipe ausschließlich für eine Person zu öffnen, denn bei ihm seien alle Gäste gleich.
Bill Clinton kehrte dann in die Malzmühle am Heumarkt ein. Dort hängt heute noch ein Bild von Clinton an der Eingangstür.
Die Leute stehen Schlange vor dem Lommerzheim in Köln - Kultgaststätte mit dem besten KotelettPünktlich um halb fünf: Die Türen gehen auf und schon stürmen alle Besucher in die Gaststätte in Köln-Deutz. Als wir die Türe rein kommen, sind schon alle Plätze in der oberen Kneipe besetzt. Wir hatten reserviert und sind somit im Gewölbekeller untergekommen, der nach dem Tod vom Hauswirt Hans Lommerzheim vom Brauhaus Päffgen umgebaut und die Gaststätte somit um einige Plätze vergrößert wurde. Nachdem Hans Lommerzheim den Zapfhahn im Jahre 2004 aus gesundheitlichen Gründen an den Nagel hing, eröffnete die Brauerei Päffgen (für die Hans Lommerzheim früher gearbeitet hatte) es im Jahr 2008 neu, behielt aber das gängige Konzept und auch den Einrichtungsstil.
Auch der Gewölbekeller füllte sich schnell und die erste Runde Päffgen Kölsch war schnell serviert.

Auf der Karte stehen ein paar Gerichte für den kleinen Hunger und jeweils drei Variationen für den großen Hunger. Für den großen Hunger kann man jeweils zwischen Bratwurst, Kotelett, Knoblauchwurst und diversen Beilagen wählen. Zudem gab es noch ein paar Gerichte auf der Tageskarte, die man aber so leicht übersehen kann.

Das berühmte Kotelett

Das Lommerzheim ist wohl vor allem durch seine deftigen Koteletts bekannt geworden. Und auch genau so eins haben wir uns nicht entgehen lassen.
Das Lommerzheim in Köln - Kultgaststätte mit dem besten KotelettDas Kotelett hat ca. 20 – 25 Minuten gebraucht, bis es serviert wurde. Beim Bestellen hatte man noch die Möglichkeit ein mageres oder ein durchwachsenes Stück Kotelett zu wählen. Was dann auf dem Teller lag, hatten wir vom Ausmaß so noch nie gesehen und geschlemmt. Sowohl das Kotelett, als auch die Beilagen wie Fritten und Kartoffelsalat waren lecker und saftig.
 Zudem ist zu sagen, dass die Kellner und Kellnerinnen – ganz nach Brauhaus Tradition – immer ein frisches Kölsch parat haben und auch hier gilt: Wer nichts mehr will, Deckel aufs Glas! Sie waren zudem sehr freundlich und mit kölscher Schnüss immer für einen Scherz gut.
Auf einen kleinen Schnack war dann auch schnell festzustellen, dass es mittlerweile täglich so voll ist und die Menschen für dieses deftige Kotelette gerne Schlange stehen!
Alles in allem war es ein schöner Nachmittag mit gelungenem Essen und einer entspannten Umgebung. Im Sommer oder bei schönerem Wetter gibt es auch einen anliegenden Biergarten, in dem auch das Denkmal – ein Brunnen-  für und von Hans Lommerzheim steht.


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